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Kirsten Gurske vor Ort und in Aktion

Die Fotos können durch einen Klick auf das jeweilige Bild vergrößert werden.

Gute Zusammenarbeit

Die Arbeit in der Kooperation gelingt - nicht zuletzt Dank der Arbeit in der Kreisverwaltung

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Kreisparteitag der LINKEN Teltow-Fläming

2. Tagung des 2. Kreisparteitages in der Kulturscheune Thyrow

Gerne nahm ich natürlich die Einladung zum Parteitag der LINKEN an, galt es doch die ersten Monate im neuen Amt zu betrachten und zu bewerten. Besonders gefreut habe ich mich natürlich über den Dank in der Rede der Kreisvorsitzenden, Konni Wehlan, (und das durch ihre Mitarbeiterin überreichte Geschenk) für die bisher geleistete Arbeit in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming.

Alles zum Parteitag finden Sie auf den Seiten des Kreisverbandes der LINKEN.

Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ)

Staatssekretär Schroeder zu Besuch im Landkreis

Unterschiedliche Thmen standen auf dem Tagesplan

Am vergangenen Freitag besuchte der Staatssekretär des Brandenburger Ministeriums für Soziales, Frauen und Familie, Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, unseren Landkreis. Dabei führte er vor Ort diverse Gespräche und besuchte verschiedene Projekte. Themen waren ein Erfahrungsaustausch zur Arbeitsmarktpolitik, insbesondere zu dem von der rot-roten Landesregierung ins Leben gerufenem Projekt "Arbeit für Brandenburg" und dem "Schüler-BaföG". Besucht wurde das Projekt "ILUS" der Diakonie, in dem Kommunalkombi-Mitarbeiter gemeinsam mit einer Kollegin, die über das "Arbeit für Brandenburg"-Programm finanziert wird, als Gemeindearbeiter tätig sind. Gleichzeitig werden hier Straffällige bei ihrer gemeinnützigen Arbeit begleitet und angeleitet.

Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Besuch des "ILUS"-Projektes

Ausstellung mit den Ergebnissen vom „Tag der Dörfer“

Die "Petkuser Erklärung" ist nur wenige Seiten stark, aber sie hat es in sich. Immerhin geht es darin um nichts Geringeres als die Zukunft des ländlichen Raums in unserer Region. Dessen nachhaltige Entwicklung erfordere "lebendige Dörfer und Gemeinden, die ihre Potenziale zur Gestaltung der Lebensqualität erkennen und nutzen. Der gewachsene Stellenwert des bürgerschaftlichen Engagements darf jedoch nicht dazu führen, dass es die staatlichen Aufgaben der Daseinsvorsorge und die Sicherung gleichberechtigter Teilhabe in den Dörfern ersetzt", heißt es in der Erklärung.

Mit anderen Worten: Nur miteinander lässt sich die Zukunft lebenswert gestalten. "Man muss sein Schicksal in die eigene Hand, aber gleichzeitig die Politik in die Verantwortung nehmen", so Klaus-Bernhard Friedrich, Geschäftsführer des VAB. Der Verein, das lokale Bündnis für Familie Baruther Urstromtal und der Verein Brandenburg 21 haben die Ausstellung gestaltet, die ein Ergebnis des diesjährigen Tages der Dörfer ist. Er fand am 25. September 2010 in Petkus statt und wurde auch von der Kreisverwaltung Teltow-Fläming unterstützt.

Die Ausstellung ist bereits an mehreren Orten im Landkreis zu sehen gewesen und steht jetzt im Kreishaus Luckenwalde. Vizelandrätin Kirsten Gurske, der die "Petkuser Erklärung" übergeben worden ist, wertete das Dokument als Grundlage und gute Anregung für künftiges gemeinsames Handeln. Auch sie unterstrich, dass Bürger, Politik und Verwaltung an einem Strang ziehen müssen, wenn es - vor allem angesichts des demographischen Wandels - um die Zukunftsfähigkeit der Region gehe.

Petkuser Erklärung im Wortlaut als pdf-Datei

Foto und Text: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Schweigen schützt die Täter

Schockierende Fotos, provozierende Aussagen, drastische Darstellungen. Die Ausstellung, die derzeit im Kreishaus in Luckenwalde zu sehen ist, sorgt für Aufsehen und Diskussionen. Genau das will sie auch, widmet sie sich doch einem Thema, das ebenso gegenwärtig ist wie tabuisiert wird - der Gewalt, ihren Hintergründen und ihren Folgen.

85 Prozent der Gewalttaten geschehen im sozialen Umfeld der späteren Opfer. Darunter sind ältere oder behinderte Menschen, Ausländer, aber vor allem auch Frauen und Kinder. Um das Problem zu thematisieren, gestaltete der WEISSE RING e. V. in Zusammenarbeit mit 17 Studenten der Bauhaus-Universität Weimar eine Ausstellung. Sie zeigt mit über 80 außergewöhnlichen Plakaten, Anzeigen, TV- und Funkspots, wie wichtig es ist, sich mit häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch auseinanderzusetzen.

Seit dem 20. Oktober 2010 befindet sich die Wanderausstellung "Opfer" im Kreishaus in Luckenwalde. Sie wurde von Vizelandrätin Kirsten Gurske mit eindringlichen Worten eröffnet. Gemäß dem Motto "Hinsehen und nicht wegschauen" machte sie deutlich, wie wichtig es ist, Betroffenen zu helfen. "Viele von ihnen haben nicht den Mut, über das, was ihnen passiert ist, zu reden. Sie behalten ihre Probleme aus Scham, Schuldgefühlen und Angst lange Zeit für sich. Doch sprechen hilft und befreit - schweigen hilft nur den Tätern, aber nicht den Opfern", so Kirsten Gurske.

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es mehrere Hilfsangebote. Einrichtungen wie Frauenhäuser, der Kinder- und Jugendnotruf des Landkreises, der Opferschutz der Polizei und der WEISSE RING widmen sich der Opferbetreuung und versuchen, Kurzschlusshandlungen der Betroffenen - im schlimmsten Fall beispielsweise ein Selbstmord - zu verhindern. Doch zum Glück besitzen immer mehr den Mut, sich helfen zu lassen.

Jürgen Lüth, Landesvorsitzender des WEISSEN RING e. V., machte in seiner Rede noch einmal deutlich, dass die Ausstellung nicht erfunden worden, sondern ein Spiegelbild der Realität ist. So wurden allein im Jahr 2009 in Deutschland 24.495 Menschen Opfer von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch, jedoch liegt die Dunkelziffer weitaus höher. Diese Aussagen ließen die Gäste für einen kleinen Augenblick verstummen.

Jürgen Huber, Leiter des Schutzbereiches Teltow-Fläming, berichtete, dass in unserer Region im Jahr 2009 insgesamt 1500 Menschen Opfer von Gewalttaten wurden, jeder zehnte (152) von häuslicher Gewalt. Er informierte, dass es in Brandenburg seit 2003 ein Opferschutzkonzept gibt. Damit werden Betroffene von der Anzeige bis zur Gerichtsverhandlung unterstützt. Dies sei wichtig, weil viele nicht die Kraft besitzen, einen Prozess allein durchzustehen. Im diesem Jahr haben bisher 149 Frauen und Männer die Opferschutzhilfe in Anspruch genommen.

Walter Meyer, ehrenamtlicher Außenstellenleiter des WEISSEN RING e. V. im Landkreis Teltow-Fläming, betonte noch einmal deutlich: "Unser Ziel ist die aktive Opferhilfe." Deshalb sei die Ausstellung auch dafür da, Betroffenen die Augen zu öffnen und ihnen Mut zu machen, sich gegen Gewalt zu wehren." Die Ablehnung von Gewalt müsse zu einem gesamtgesellschaftlichen Anliegen werden.

Begleitend zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Wer sich dafür interessiert, kann ihn bei der Integrations- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Teltow-Fläming, Christiane Witt, gegen eine Spende von 10 € käuflich erwerben. Der Ertrag kommt der Hilfsorganisation WEISSER RING e.V. zugute.

Wenn am 25. November 2010 der bundesweite Aktionstag "Gewalt gegen Frauen" stattfindet, findet im Kreishaus eine Finissage zur Ausstellung statt. Dazu gibt es eine szenische Lesung von theater 89, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen zur Ausstellung bzw. den genannten Themen gibt es bei der Integrations- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Teltow-Fläming, Christiane Witt unter Telefon (03371) 608 1085.

Text und Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung

Besserung auf dem Arbeitsmarkt

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Aufklärung geht alle an!

Mitmach-Parcours zu Aids, Liebe und Sexualität

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Weltalzheimertag

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Klausur der Linksfraktion

Kirsten Gurske zu Gast auf der Klausurberatung der LINKEN im Kreistag Teltow-Fläming

Kirsten Gurske nahm heute an der Klausurberatung der Linksfraktion im Kreistag TF teil. Als Gast der Sitzung berichtete sie über den aktuellen Stand zur Problematik der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) und der weiteren Entwicklung in diesem Punkt.

Denkmalpflegepreis 2010 des Landkreises

Verleihung an der Standrohr Rieselfeldanlage in Großbeeren

Zum fünften Mal wurde am 12. September 2010 der Denkmalpflegepreis des Landkreises Teltow-Fläming verliehen. Es ist bereits Tradition, die Veranstaltung bei einem Preisträger des Vorjahres auszurichten. In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf Großbeeren, um noch einmal das besondere Engagement des Fachbeirates "Rieselfeld Großbeeren" des Landschaftspflegevereins Mittelbrandenburg e. V. zu würdigen. Dieses technische Denkmal ist das einzige denkmalgeschützte Rieselfeld in ganz Deutschland. Und so nutzten zahlreiche Besucher den Tag des offenen Denkmals, um das Rieselfeld Großbeeren kennenzulernen, von der Plattform des Standrohrs den Blick bis nach Berlin schweifen zu lassen und der Übergabe der Denkmalpflegepreise beizuwohnen.      

Preisträger und Gratulanten

Der Denkmalpflegepreis geht an Personen, Vereine oder Initiativen, die sich um den Schutz von Denkmalen im Landkreis Teltow-Fläming verdient gemacht haben. Er ist wie der Teltow-Fläming-Preis eine Ehrung ohne finanzielle Zuwendungen, aber mit hohem moralischen Stellenwert.

Beigeordneter Detlef Gärtner überreichte fünf Preise in Form einer Emailplakette an folgende Einzelpersonen und Initiativen:

  • Kategorie "Erhaltung und Pflege eines Kulturdenkmals":
    Melitta Gaethke, für die vorbildliche Sanierung der Alten Schmiede Kloster Zinna.

  • Kategorie "Instandsetzung denkmalpflegerisch wertvoller Details und Bauteile":
    Kirchengemeinde der Johanniskirche in Luckenwalde, für ihren Einsatz um die Innenrestaurierung des Gotteshauses.

  • Kategorie "Besondere architektonische oder handwerkliche Einzelleistungen":
    Michael Werner, für sein besonderes Engagement für die denkmalgerechte Instandsetzung des Gutes Märkisch Wilmersdorf.

  • Kategorie "Aktivitäten und Initiativen zur Rettung, Sicherung und Bewahrung von Kulturdenkmalen":
    Verein Historisches Dorf Dahlewitz e. V., für seine aktive Unterstützung des Denkmalschutzes

  • Kategorie "Besondere ehrenamtliche Aktivitäten":
    Margitta und Helmut Berger aus Königs Wusterhausen, für ihr Engagement als ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger.

Kurz zuvor hatte übrigens Kulturministerin Münch das Ehepaar Berger für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit in der Brandenburgischen Landesarchäologie mit einer Anerkennung im Rahmen des Brandenburgischen Denkmalpflegepreises geehrt.Um ein Denkmal wiederzubeleben, benötige man manchmal einen langen Atem, unterstrich Matthias Reckers, Architekt der Kirchengemeinde der Johanniskirche in Luckenwalde. "Lassen Sie sich nicht entmutigen", rief er den Gemeinden zu, die Ähnliches vorhaben. "Der Vorlauf kann mehrere Jahre betragen, ehe man mit einer denkmalgerechten Sanierung beginnen kann. Haben Sie Geduld, das wird schon!" Christian von Faber bedankte sich bei allen Beratern und Helfern, die der Kirchengemeinde während der Sanierung der Johanniskirche in Luckenwalde zur Seite standen, allen voran Frau Wilke von der Unteren Denkmalschutzbehörde und die Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege.

Die Johanniskirche Luckenwalde wie auch die Alte Schmiede Jüterbog gehörten zu den zahlreichen Orten im Landkreis Teltow-Fläming, die am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden konnten.   

Fotos & Text: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Preisträger und Gratulanten

Tag des offenen Denkmals 2010

Kirsten Gurske besuchte ihr "Patenkind"

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals war es für mich natürlich Ehrensache auch meinem Patenkind, der Luckenwalder Jakobikirche, einen Besuch abzustatten. Bei bestem Wetter ließ es sich dann dort bei Kaffee und Kuchen auch gut aushalten.

Fotos: Dr. Rudolf Haase

7. Brandenburger Dorf- und Erntefest & 10. Kreiserntefest

In Jänickendorf war viel los.

Auf den Bildern: Eröffnung des Festes in der Kutsche mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Erntekönigin; auf der Bühne mit Herrn Folgart vom Landesbauernverband (LBV; am Mikro), und Agrarminister Jörg Vogelsänger (gelbes Shirt); Rundgang mit Beigeordnetenkollegen Holger Lademann; Wahl der schönsten Erntekrone zusammen mit Konni Wehlan und Jürgen Akuloff (verdeckt)

Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Netzwerk gesunde Kinder

Kirsten Gurske und das Team beim Pressegespräch.

"Liebe Mitglieder der AG Buch, sehr geehrte Frau Gurske, sehr geehrter Herr Lehmann und Herr Dr. Reichel,

wir denken, die Vorstellung des Familienbegleitbuches hat wieder einmal sehr deutlich gemacht, dass Netzwerkarbeit eben mehr ist, als der Austausch von Informationen. Das Familienbegleitbuch ist ein gelungenes Beispiel für Kooperation und deshalb war es um so schöner, dass es auch als Gemeinschaftsprodukt der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte.
Das Ganze ist eben immer mehr als die Summe seiner Einzelteile.

An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für Eure bzw. Ihre Unterstützung."

Anette Steffen, Koordinatorin Netzwerk Gesunde Kinder TF


Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Foto: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

10-jähriges Jubiläum der DRK-Wohngemeinschaft

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Sprechstunde im Übergangswohnheim des ASB

Heimleiter Rainer Höhn, Kirsten Gurske und Amtsarzt Rüdiger Lehmann (v.l.n.r.)

Mit einer "Sprechstunde im Heim" haben das Gesundheitsamt des Landkreises Teltow-Fläming und das Übergangswohnheim für Asylbewerber in Luckenwalde gemeinsam ein landesweit bisher einmaliges Projekt ins Leben gerufen. So wertete Dr. Wolfgang Bautz vom Fachberatungsdienst Zuwanderung, Integration und Toleranz des Landes Brandenburg das Angebot des kreislichen Gesundheitsamtes. Es sei das erste, das sich mit derartigen Aktivitäten um Flüchtlinge kümmere.

Diese wiederum haben, wie Amtsarzt Rüdiger Lehmann informierte, im Vergleich zur übrigen Bevölkerung ein erhöhtes Krankheitsrisiko. "Sie weisen überdurchschnittlich häufig einen niedrigen Sozialstatus und andere spezifische Gesundheitsrisiken auf". So gebe es - auch wegen individueller Erfahrungen mit Verfolgung, Vertreibung und Gewalt - eine Häufung seelischer Störungen und Auffälligkeiten. "Dies und die landesweit bekannten Probleme in der Versorgung seelisch auffälliger oder kranker Asylbewerber veranlasste uns, mit dem Arbeitersamariterbund als Träger des Übergangswohnheimes ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen", erläutert der Mediziner.

So ist es seit mehr als einem Jahr selbstverständlich, dass Ärzte und Sozialarbeiter aus dem Gesundheitsamt regelmäßig Sprechstunden und Beratungen vor Ort im Übergangswohnheim anbieten. Dabei werden keine Therapien durchgeführt, wohl aber Lücken in der gesundheitlichen Für- und Vorsorge geschlossen. "Wir vermitteln bei Bedarf an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und bieten Unterstützung an. Dabei geht es nicht nur um das breite Spektrum der Sozialpsychiatrie, sondern auch um eine Impfberatung", so Lehmann.

Er berichtete, dass der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes im Übergangswohnheim seit März 2009 monatlich jeden zweiten Dienstag Sprechstunden anbietet. Die Beratungen erfolgen in Einzelgesprächen und werden vertraulich behandelt. Im Ergebnis dessen werden ratsuchende oder erkrankte Asylbewerber betreut sowie an Spezialisten des Gesundheitsamtes, Fachärzte oder in stationäre Behandlungen vermittelt. Dies alles geschieht in Zusammenarbeit mit der Ausländerbehörde und der Integrationsbeauftragten des Landkreises.

Zweites Angebot ist eine regelmäßige Impfsprechstunde. Sie wird seit Juni 2009 einmal monatlich im Wohnheim durchgeführt. Erfreuliches Resultat: 58 Prozent der Bewohner ließen sich bereits impfen, 48 von ihnen hatten nie zuvor im Leben eine Impfung erhalten. Nach entsprechender Aufklärung und Beratung wurden bislang 200 Impfungen, u. a. gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Pertussis (Keuchhusten) und Influenza verabreicht. Zusätzlich wurden 76 Impfausweise ausgestellt.

Vizelandrätin Kirsten Gurske und Heimleiter Rainer Höhn warben bei einer gemeinsamen Beratung am 30. Juni 2010 darum, die guten Erfahrungen aus dem Landkreis Teltow-Fläming landesweit noch bekannter zu machen. "Die Ergebnisse sind sehr gut, und wir werden das Netzwerk weiter entwickeln", betonte die Erste Beigeordnete des Landkreises.

Dass dies ein gesamtgesellschaftliches Erfordernis ist, belegen Untersuchungen, Statistiken und Erfahrungen. So ergaben entsprechende Analysen, dass Migranten - wie eingangs bereits erwähnt - häufig medizinisch unterversorgt sind oder seelische Störungen und Auffälligkeiten aufweisen. Auch kennen sie viele Angebote zum Schutz der Gesundheit nicht bzw. nehmen sie von sich aus kaum an. "Deshalb ist die Präsenz des Gesundheitsamtes hier im Heim nur zu unterstützen", so Dr. Wolfgang Bautz.

Im Landkreis Teltow-Fläming leben Asylbewerber zentral im ASB-Übergangswohnheim in Luckenwalde. Gegenwärtig sind dort 160 Menschen, unter ihnen zehn Kinder, aus 22 Nationen untergebracht.

Foto und Text: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Kirsten Gurske schreibt zum ÖBS im Newsletter der Linksfraktion im Landtag Brandenburg

Mit dem Programm „Arbeit für Brandenburg“ setzt die Landesregierung ihr Projekt für öffentlich geförderte Beschäftigung um. Der Landkreis Teltow-Fläming wird sich daran beteiligen. Die Grundidee, Mittel zu bündeln, die für Arbeitslosigkeit ausgegeben werden und für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu nutzen, ist richtig. Aus vielen Gesprächen und Beratungen weiß ich, dass auch die anderen Landkreise und kreisfreien Städte das Programm nutzen werden. Im Kreis haben wir beschlossen, uns mit jeweils 150 Euro an der Finanzierung zu beteiligen. Das entspricht in etwa der Summe, die wir an sog. Passivleistungen (Kosten der Unterkunft) wieder einsparen. Unabhängig von dieser unmittelbaren Beteiligung sehen wir aber auch einen doppelten Nutzen: Langzeitarbeitslose bekommen wieder eine Beschäftigung und zwar zu existenzsichernden Bedingungen mit einem Stundenlohn von 7,50 Euro. Und in den Städten und Gemeinden, in Vereinen kann etwas bewegt werden. Da die Maßnahmen über die übliche Zeit von drei bis sechs Monaten hinausgehen, kann sowohl für die Teilnehmer als auch für die Träger ein viel nachhaltigeres Ergebnis erzielt werden. Gerade im sozialen Bereich kommt es darauf an, dass die dort Beschäftigten nicht dauernd wechseln. Die Umsetzung des Projektes „Arbeit für Brandenburg“ ist nicht unkompliziert. Es müssen Mittelumschichtungen vorgenommen werden und die Budgets verschiedener Akteure abgerufen werden. Um das zu vereinfachen, brauchen wir auf der Bundesebene endlich mehr Aufgeschlossenheit für den Weg, Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Der ÖBS in Berlin und jetzt auch in Brandenburg wird beweisen, dass dieser Weg sinnvoll ist.
In Gesprächen höre ich oft, dass man statt solcher ÖBS-Projekte lieber in den sog. ersten Arbeitsmarkt vermitteln sollte. Das machen wir in Teltow-Fläming übrigens auch recht erfolgreich. Und selbstverständlich wird auch niemand etwas dagegen haben, wenn Teilnehmer aus dem ÖBS in den ersten Arbeitsmarkt wechseln, ganz im Gegenteil. Nur: selbst in Zeiten des Aufschwungs haben wir keine Vollbeschäftigung. Langzeitarbeitslosen helfen keine guten Worte, was alles „schöner“ und „besser“ wäre. Sie brauchen konkrete Angebote.

Die komplette Newsletter-Ausgabe als pdf-Datei.

Kirsten Gurske auf dem 3. Hospiztag in Luckenwalde

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.

Dr. Helmuth Markov diskutierte zur Finanzpolitik

Stellv. Ministerpräsident und Finanzminister zu Gast im Luckenwalder Kreishaus

Unter dem Titel „Finanzpolitik mit Links? Was geht noch in Brandenburg?“ diskutierten Dr. Helmuth Markov, die 1. Beigeordnete im Landkreis Teltow-Fläming, Kirsten Gurske, Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin, Monika Nestler, und die Kreisvorsitzende der LINKEN und Landtagsabgeordnete, Konni Wehlan, auf dem roten Sofa im Luckenwalder Kreishaus das hochbrisante und aktuelle Thema Haushaltssperre im Land. Zusammengefasst ist die Haushaltssperre, die im Übrigen eine Beschränkung und keine richtige Sperre ist (statt 100 Prozent der Haushaltsansätze der Ministerien dürfen eben nur 80 Prozent ausgegeben werden), sozusagen die "Notbremse", damit am Jahresende kein Nachtragshaushalt verabschiedet werden muss. Trotz alledem könnten am Jahresende 160 Millionen Euro fehlen.

Fazit: Es ist zu wenig Geld da. Der Minister ist überzeugt, dass dafür die Bundesregierung die Verantwortung trägt. "Die Krise ist von der Politik gemacht, nicht von den Spekulanten.", so Markov. Er warnte davor, dass wir strukturell auf eine weitere Krise zusteuern.

Minister Markov zu Gast in Teltow-Fläming

Landkreis und Kommunen präsentieren Finanzminister Markov gemeinsames Nutzungskonzept für Militärliegenschaft Kummersdorf-Gut

Finanzminister Dr. Helmuth Markov (DIE LINKE) besuchte am Donnerstag auf Einladung der Landtagsabgeordneten Kornelia Wehlan (DIE LINKE) die ehemalige Militärliegenschaft Kummersdorf. An dem Termin nahmen auch die Vertreter der Projektgruppe „Dokumentations- und Forschungszentrum Kummersdorf-Gut (DFK)“ teil. Begrüßt wurden die Gäste durch die stellvertretende Landrätin Kirsten Gurske (DIE LINKE).

Zweieinhalb Stunden reichen eigentlich nicht, um sich ein Bild von der Vielfältigkeit des 3.500 ha großen Geländes zu machen. Dennoch hatten die Mitglieder des Fördervereins historisch technisches Museum „Versuchsstelle Kummersdorf“ e. V. ein Besuchsprogramm zusammengestellt, das den Minister beeindruckt hat. Schließlich handelt es sich bei der Liegenschaft Kummersdorf auch nicht um einen der vielen typischen Truppenübungsplätze in Brandenburg, sondern um ein Technologiezentrum und wahrscheinlich um die vielfältigste Militärtechnikerprobungsstelle der Welt.

Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Kirsten Gurske präsentiert Gesundheitswegweiser

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.


Druckfrisch erschienen ist vor wenigen Tagen der neue Wegweiser "Gesundheit und Soziales" für den Landkreis Teltow-Fläming. Er soll dazu beitragen, dass die Informationen über Beratungs- und Aufklärungsangebote vor allem diejenigen erreichen, die auf Hilfe angewiesen sind oder - aus welchem Grund auch immer - Unterstützung benötigen.

Auf rund 170 Seiten sind neben Angeboten für Kinder und Jugendliche ausführliche Informationen zu Angeboten für psychisch Kranke, Suchtkranke, chronisch Kranke und behinderte Menschen sowie für Senioren und Menschen in schwierigen Lebenslagen zu finden. Die mehr als 500 Angebote sind sehr vielfältig und reichen, um nur zwei Beispiele zu nennen, von Beratung über Wohnformen bis hin zu Möglichkeiten der Selbsthilfe.

Der Wegweiser "Gesundheit und Soziales" will in erster Linie eine Orientierungshilfe sein. Darüber hinaus wendet er sich an Mitarbeiter in Ämtern und Behörden, Mediziner, Wohlfahrtsverbände und ehrenamtlich Tätige, die an der psychosozialen Betreuung von Menschen beteiligt sind. Ihnen allen soll er Unterstützung bei ihrer täglichen Arbeit bieten.Erarbeitet wurde der Wegweiser "Gesundheit und Soziales" vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Teltow-Fläming. Nach fast zehn Jahren Pause wurde er in einer komplett überarbeiteten und erweiterten Version nun wieder vorgelegt.

Text und Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Kirsten Gurske mit ihrem Team

Besuch in der Stadt Trebbin

Den Bericht in der Märkischen Allgemeinen Zeitung finden Sie hier.


Landrat Peer Giesecke, die erste Beigeordnete Kirsten Gurske und die Verwaltungsleitung besuchten am Mittwoch, 2. Juni 2010, die Stadt Trebbin. Begrüßt und begleitet wurden sie von Bürgermeister Thomas Berger, der stellvertretenden Bürgermeisterin, Ina Schulze, und der Leiterin der Hauptverwaltung, Kerstin Pfeiffer.

Bürgermeister Berger begrüßte die Gäste im Rathaus und lud zu einem Spaziergang durch "die gute Stube" von Trebbin ein. Vom Rathaus ging es über den neu gestalteten Markplatz, in die Lindenstraße und Fischerstraße. Landrat Giesecke zeigte sich beeindruckt: "Die Seitenstraßen von Trebbin sind sehr schön geworden. Kommunale und private Investitionen ergänzen sich hier perfekt."

Weiter ging es zur Oberschule und Grundschule in die Goethestraße. Die Schulleiter, Herr Schill (Oberschule) und Frau Ueckert (Grundschule) stellten kurz ihre Bildungseinrichtungen vor. Schulleiter Schill begrüßte die Initiative des Landkreises zum beruflichen Gymnasium. "Die Möglichkeit, das Abitur nach Abschluss der 10. Klasse am Oberstufenzentrum Teltow-Fläming zu absolvieren, ist eine gute Sache und eine neue Perspektive für die Schüler unserer Oberschule."

Ein Besuch des Heimatvereins Trebbin schloss sich an. Die Vereinsvorsitzende Monika Ochotzki zeigte ihr "kleines Reich" und war stolz, dass alle ausgestellten Exponate von den Trebbiner Bürgern stammen.

Danach stand die Besichtigung der Firma WEGO Flex Druck auf dem Programm. Hier werden Verpackungsfolien für Lebensmittel den Gegebenheiten angepasst und bedruckt. Geschäftsführer Thomas Hake führte durch den Betrieb.

Den Abschluss bildeten ein Besuch der Friedensstadt Glau und Gespräche mit Vertretern der Johannischen Kirche.

"Es ist viel passiert in Trebbin. Die Stadt hat sich sehr gut entwickelt", lobte der Landrat. Er dankte dem Bürgermeister und seinem Team für die vielen neuen Informationen, die er mitnehmen konnte.

Besuche wie in der Stadt Trebbin stehen für die Verwaltungsspitze des Landkreises seit März 2005 regelmäßig auf dem Arbeitsplan. Ziel der Besuche ist es, sich direkt vor Ort über Erfolge, Probleme und weitere Vorhaben zu informieren. Auch, um im Bedarfsfall konkrete Unterstützung geben zu können.

Kirsten Gurske half der Jugendherberge in Ließen

"Hallo Frau Gurske!

Letzten Freitag hatten wir ein Treffen mit Herrn Mirbach und Herrn Dany bei der Nanosolar in Luckenwalde. Es war ein sehr gutes Treffen. Der Solarkocher wurde bereits bestellt. Morgen soll um 9.30 Uhr ein kleines Übergaberitual in Ließen stattfinden. Es wäre schön wenn Sie mit dazu kommen könnten. (...)
Wenn das zu kurzfristig sein sollte, lässt sich vielleicht auch noch ein anderer Rahmen finden, wo wir ihre Ünterstützung weiter erzählen können. Für uns war ihre Unterstützung & Hilfe sehr wichtig. Es sind nicht immer die großen Sachen die viel Geld kosten. Der Solarkocher ist, wenn man so will, ein Schlüsselobjekt in unserer Umweltbildungsarbeit und der Kontakt zu Nanosolar steht auf einer guten Grundlage. Dafür gilt Ihnen, Frau Gurske, unserer Dank!

Mitz freundlichen Grüßen
Uwe Zimmermann
"Neue Lebenswelt e.V."

Den Bericht dazu lesen Sie hier in der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Die Wandergesellen waren da!

Auf der Walz machten neun Gesellen am heutigen 25. Mai 2010 Station im Landkreis Teltow-Fläming. Die jungen Leute kamen nicht nur aus allen Teilen Deutschlands, sondern auch aus den unterschiedlichsten Berufszweigen: mehrere Zimmerleute, ein Töpfer, eine Schneiderin, ein Klempner und sogar ein Klavierbauer waren auf großer "Tippeltour" durchs Land.

Vizelandrätin Kirsten Gurske begrüßte die Gesellen im Kreishaus Luckenwalde und stempelte ihre Wanderbücher mit dem Siegel des Landkreises Teltow-Fläming. Die jungen Leute dankten mit traditionellen Handwerkergedichten und verabschiedeten sich auf den weiteren Weg in Richtung Berlin.

Text und Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

20. Familienfest der LINKEN Teltow-Fläming

Auch in diesem Jahr fand wie gewohnt das Familienfest der LINKEN Teltow-Fläming auf dem Luckenwalder Boulevard statt. Nunmehr zum 20. Mal wurde den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ein buntes Programm geboten, der Kaffee- und Kuchenstand mit Selbstgebackenem oder auch die Tombola waren wieder die Renner beim Publikum. Für Abwechselung und ausgesprochene Kurzweil sorgten die verschiedensten Akteure mit ihren Bühnenprogrammen, waren es nun die Kleinsten mit Springseilakrobatik, die Älteren mit Traditionstänzen oder auch das Luckenwalder Blasorchester - es war für jeden etwas dabei.

Die folgenden Bilder geben nur einen kleinen Eindruck, eine umfassende Galerie finden Sie auf den Seiten des Kreisverbandes der LINKEN TF. Aber am besten ist es natürlich, wenn Sie sich im nächsten Jahr selbst ein Bild machen würden und einfach mal vorbeischauen ...

Eröffnung des Pflegestützpunktes Luckenwalde

Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

Die Wahl zur 1. Beigeordneten und stellv. Landrätin

DIE LINKE stellt mit Kirsten Gurske im Landkreis Teltow-Fläming die 1. Beigeordnete und stellvertretende Landrätin. Bei der Wahl am heutigen Abend votierten von den anwesenden 52 stimmberechtigten Kreistagsmitgliedern 39 mit Ja, zwölf mit Nein und eines mit Enthaltung. Damit sprachen sich genauso viele Politiker für Kirsten Gurske aus wie für den nun wiedergewählten Landrat Peer Giesecke, der ebenfalls 39 Ja-Stimmen erhielt. In einer Kooperationsvereinbarung hatte man sich mit anderen Fraktionen des Kreistages über eine Zusammenarbeit verständigt und sich gegenseitige Unterstützung zugesichert. Der Vertrag sah auch die genannten Personalentscheidungen vor.

Fotos: Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming